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	<title>Presseberichte - Wäscheberatung Hobmaier</title>
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	<description>Kompetenz in Wäsche</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Aug 2020 10:40:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/mitarbeiter-sind-unser-wichtigstes-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2020 10:40:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Hobmaier, gerade jetzt in diesen schwierigen Zeiten ist es ein sehr wichtiges Thema: Das Personal. Warum? Gerade in der Krise brauche ich gutes Personal. Wer welches hat, kann sich glücklich schätzen, ich weiß von einigen Flächen, die sehr gute Umsätze seit der Wiedereröffnung machen. Natürlich: Es ist alles sehr anstrengend, zusätzliche Hygienevorschriften und Verkaufsdruck fordern die Mitarbeiter zusätzlich. Da zeigt sich schnell, wer dabei den Spaß am Menschen und seine gute Laune behält. Und da sind wir auch schon &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/mitarbeiter-sind-unser-wichtigstes-gut/">Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Hobmaier, gerade jetzt in diesen schwierigen Zeiten ist es ein sehr wichtiges Thema: Das Personal. Warum?<br />
</strong>Gerade in der Krise brauche ich gutes Personal. Wer welches hat, kann sich glücklich schätzen, ich weiß von einigen Flächen, die sehr gute Umsätze seit der Wiedereröffnung machen.<br />
Natürlich: Es ist alles sehr anstrengend, zusätzliche Hygienevorschriften und Verkaufsdruck fordern die Mitarbeiter zusätzlich. Da zeigt sich schnell, wer dabei den Spaß am Menschen und seine gute Laune behält. Und da sind wir auch schon beim Grundsätzlichen: Es ist für Mitarbeiter eines Wäschefachgeschäftes oder Modehauses eben nicht nur wichtig, modeinteressiert zu sein. Nicht umsonst kommen viele Quereinsteiger aus sehr menschenbezogenen Berufen. Das ist eine gute Basis, aber Branchenfremde sollten unbedingt richtig geschult werden.<br />
Gerade im Einkauf sehe ich das immer wieder: Es werden Verkäufer befördert, die sich besonders hervorgetan haben. Dann werden sie aber ohne Schulungen und Hintergrundwissen allein gelassen. Sie müssen sich im Alltag komplexe Themen wie Warenwirtschaft autodidaktisch aneignen, um professionell arbeiten zu können. Das gilt auch für das Verkaufspersonal.<br />
Es gibt sehr gute Schulungen durch die Industrie, aber nicht jedes Geschäft hat die Möglichkeit, die Mitarbeiter dorthin zu schicken. Denn schließlich müssen sie dann freigestellt werden und jeder Ausfall kann umsatzwichtig werden. Und bei kleineren Umsätzen kommen die Lieferanten auch nicht ins Haus.<br />
Der Unternehmer muss gut abwägen, meist lohnt es sich, in einen Mitarbeiter zu investieren.</p>
<blockquote><p>Gerade in der Krise brauche ich gutes Personal.</p></blockquote>
<p><strong>Was ist momentan wichtig im Umgang mit meinen Mitarbeitern?<br />
</strong>Ich denke, es ist die Kommunikation in der Krise: Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter mit, erklären Sie Ihnen, was passiert und kümmern Sie sich. Sie sollten Ihr Personal nicht dem Problem Kurzarbeit und 60 Prozent Gehalt allein lassen. Seien Sie da, zeigen Sie Präsenz und vermitteln Sie das Gefühl, dass Ihre Mitarbeiter nicht allein sind.<br />
Wichtig ist auch die Befriedigung des Sicherheitsgefühls der Mitarbeiter: Legen Sie dar, wie das Vorgehen im schlimmsten Fall ist, wie Sie die Arbeitslast auf alle verteilen, damit niemand sich Sorgen machen muss um seine Stelle.</p>
<p>Ohnehin sind regelmäßige Personalgespräche wichtig, um gemeinsame Wege und Strategien zu entwickeln. Dabei ist eine &#8222;Miteinander-Ebene&#8220; wichtig, nehmen Sie Ihren Mitarbeiter mit seinen Sorgen und Vorschlägen ernst und setzen Sie seine Ideen um, wenn sie Sinn machen. So entsteht auch Spaß bei der Arbeit, diese Gespräche nehmen den Druck und das Gefühl, ausgenutzt zu werden. Nutzen Sie solche Gespräche, um echte Wertschätzung auszudrücken und geben Sie ehrliches Feedback.<br />
Der Mitarbeiter wird sofort merken, dass Sie sich Zeit genommen und sich Gedanken über ihn gemacht haben. Melden Sie zurück, wo sie ihn gerade sehen: Wo steht er, wie kann er sich verbessern, welche Hilfen können Sie geben, um seine Schwächen anzugehen?</p>
<p><strong>Das klingt nach intensiver &#8222;Menschenkunde&#8220;. Habe ich dafür im Alltag Zeit?</strong><br />
Die Zeit sollten Sie sich unbedingt nehmen. Es ist wichtig, die Stärken jedes einzelnen zu erarbeiten und zu fördern. Es macht keinen Sinn, jemandem immer wieder die Warenpräsentation aufzuhalsen, wenn er dafür kein Talent hat. Sie beide werden frustriert sein. Auch einen Mitarbeiter, der im Verkauf nicht hervorsticht, sollte man nicht gleich niedermachen sondern herausfinden, ob er vielleicht in anderen Bereichen eine wertvolle Hilfe sein kann.<br />
Ich bin kein Verfechter von Prämiensystemen für Personal. Das bringt sehr viel Unruhe ins Team, denn es entsteht ein interner Wettbewerb und Ungerechtigkeit. Hier kann keine persönliche Entfaltung entstehen &#8211; und gerade die trägt zur Zufriedenheit des Personals bei.</p>
<p><strong>Persönliche Entfaltung – wie setze ich die konkret um?</strong><br />
Ganz einfach: Verteilen Sie Zuständigkeiten. Es ist sinnvoll und entlastet Sie, wenn jeder Mitarbeiter seine eigenen Verantwortungsbereiche hat. Auch, wenn Ihnen dieses Delegieren am Anfang schwer fällt, sollten Sie sich darin üben. Der alte Spruch &#8222;Wer will, dass es gut gemacht wird, muss es selbst machen&#8220;, ist dann hinfällig, denn ein Mitarbeiter, der eigenverantwortlich und selbstwirksam arbeiten darf, ist ein motivierter Mitarbeiter. Er darf seine Grenzen austesten und sie jeden Tag ein wenig überschreiten &#8211; und damit wachsen und den Arbeitsalltag spannend finden. Dann werden auch unangenehme Situationen erträglicher, denn der Mirarbeiter weiß, dass er darüber reden kann und dass er dafür wertgeschätzt wird. So wird aus der Herausforderung, einen mißgelaunten Kunden zu umgarnen, ein Spiel, das Spaß machen kann.</p>
<p><strong>Wertschätzung ist also ein wichtiges Thema. Wo drückt sie sich noch aus?</strong><br />
Auch ein vernünftiges Gehalt ist wichtig. Denn nur, wer sich gut bezahlt fühlt, fühlt sich auch wertgeschätzt. Auch in diesen existenzbedrohenden Zeiten ist es wichtig, sich zu fragen, woran man sparen kann. Das Personal sollte dabei ganz unten auf der Liste stehen. Natürlich gibt es Situationen, in denen es nicht anders geht. Aber wenn der Mitarbeiter weiß, dass Sie vorher wirklich alles versucht haben, wird er ganz anders auf Gehaltskürzungen oder Kurzarbeit reagieren.<br />
Die Krise ist auch eine Chance für das allgemeine Geschäftsgebaren: Jetzt zeigt sich, wo die Stellschrauben sind, an denen ich drehen kann, ohne dass mein Personal zu kurz kommt. Ganz übertrieben: Zeigt sich zum Beispiel, dass die Kunden auch gut ohne teures Premiumevent mit Champagner und Kaviar auskommen?</p>
<p><strong>Stichwort Ausbildung : Ist das wirklich eine Möglichkeit, sich Mitarbeiter heranzuziehen?</strong><br />
Ja, unbedingt. Wer Perspektiven bieten kann, sollte sich auch als kleines Fachgeschäft überlegen, einen Auszubildenden in die Branche einzuführen. Dabei ist wichtig, das Berufsfeld spannend zu beschreiben und auch Weiterbildungen und Aufstiegschancen in Aussicht zu stellen. Nur so wird der Auszubildende auch bleiben.<br />
Größere Häuser sollten die Auszubildenden rollieren lassen, damit sie alle Bereiche kennenlernen. Wenn sich jedoch jemand als sehr gut geeignet für einen bestimmten Bereich herausstellt, kann man auch hier schon einen Schwerpunkt setzen und die Talente fördern.</p>
<p>Gerade den jungen Leuten ist die Work-Life-Balance wichtig. Dafür muss man die ausgetretenen Pfade verlassen und sich von den Kategorien &#8222;Vollzeit- oder Teilzeitkraft&#8220; lösen. Es ist wichtig, die einzelnen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Das ist gar nicht so kompliziert, wie es meist aussieht.<br />
Sie können sogar überlegen, den Mitarbeitern selbst die Planung zu überlassen. Meist klappt das erstaunlich gut und Sie fördern so den offenen Umgang untereinander. Und wenn Sie Ihren Auszubildenden für Ihren Beruf und Ihr Unternehmen begeistern können, haben Sie schon gewonnen.</p>
<p><strong>Was erwidern Sie Inhabern, die sagen: .. Ist ja alles schön und gut, ich soll mein Personal hegen und pflegen &#8211; aber das bringt mir alles nichts, wenn ich keinen Umsatz generiere&#8220;?</strong><br />
Ein gut motviertes, geschultes Personal bringt automatisch Umsatz. Natürlich muss ich auch Nebenbereiche wie Zusatzverkäufe schulen. Aber wenn mein Personal hinter mir steht, habe ich schon die halbe Miete. Denn: Personal ist im stationären Einzelhandel unser wichtigstes Gut. Das darf man nicht vergessen.</p>
<p>Vielen Dank. Frau Hobmaier!</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/mitarbeiter-sind-unser-wichtigstes-gut/">Mitarbeiter sind unser wichtigstes Gut</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Generation Z</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/generation-z/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 14:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Hobmaier, warum ist die Generation Z so wichtig? Wir haben von den Händlern eine Altersgruppenauswertung angefordet. Das war sehr spannend, denn es kamen Zahlen raus, die uns sehr überrascht haben. Exemplarisch nenne ich hier einen Händler, bei dem die Zahlen sehr deutlich gezeigt haben, worum es geht. Bei ihm wurden 69% des Umsatzes von den Jahrgängen älter als 1944 und den Babyboomern generiert. Auch, wenn es nicht gleich 70% des Umsatzes sind: Diese Altersgruppen sind momentan sehr stark und &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/generation-z/">Generation Z</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Hobmaier, warum ist die Generation Z so wichtig?</strong><br />
Wir haben von den Händlern eine Altersgruppenauswertung angefordet. Das war sehr spannend, denn es kamen Zahlen raus, die uns sehr überrascht haben.<br />
Exemplarisch nenne ich hier einen Händler, bei dem die Zahlen sehr deutlich gezeigt haben, worum es geht. Bei ihm wurden 69% des Umsatzes von den Jahrgängen älter als 1944 und den Babyboomern generiert. Auch, wenn es nicht gleich 70% des Umsatzes sind: Diese Altersgruppen sind momentan sehr stark und tragen den Fachhandel.<br />
Das lässt natürlich die Alarmglocken schrillen, denn diese Gruppen werden über kurz oder lang in sich zusammenfallen &#8211; zum einen weil sie als Kunden komplett wegfallen, zum anderen aber auch, weil sie in Rente gehen und sich die Lebensumstände und das Einkaufsverhalten durch das fortgeschrittene Alter signifikant ändern.<br />
Die Generation X mit 25%, die Millennials mit 5% und die Generation Z mit 1% fallen in den Umsatzstatistiken kaum ins Gewicht. Wenn man bedenkt, dass allein die Generation Z in Deutschland 15% der Bevölkerung ausmachen &#8211; weltweit sind es sogar 32% &#8211; wird mir Angst und Bange.<br />
Es ist also elementar, diese Altersgruppen frühzeitig anzusprechen und in den Laden zu bekommen.</p>
<p><strong>Wie kauft die Generation Z denn?</strong><br />
Zuerst die Frage, wo sie kauft: Bei H&amp;M, Intimissimi, Calvin Klein und Hunkemöller. Diese Marken sind ihnen vertraut, kommen in den Medien, mit denen sie aufgewachsen sind, immer wieder vor. Die Generation Z kommuniziert über TicToc, Snapchat und Instagram. Dabei sammeln sie sehr viele Informationen, auch über Produkte.<br />
Anderseits sind sie leicht abzulenken: Sie schauen Netflix, haben dabei noch das Handy in der Hand und ein Buch auf dem Schoß zum lernen &#8211; es ist eine Multitask-Generation.</p>
<p><strong>Wenn man in verschiedenen Studien liest, dass die Generation vor allem an Spaß und Unverbindlichkeit interessiert ist, bekommt man den Eindruck einer schwer zu erreichenden Zielgruppe.</strong><br />
Das stimmt und wieder nicht. Weirere Schlagworte sind nämlich Familienzusammenhalt und Markentreue. Die Eltern sind die größten Vorbilder und &#8222;Influencer&#8220;. Das heißt, dass ich auch hier ansetzen kann: Wenn die Mutter die Tochter in ihr Fachgeschäft einführt, kommt die Generarion Z später wieder. Und kauft auch einen Schuh oder Dessous für über 200 Euro &#8211; wenn der Artikel begehrlich ist, ist der Preis egal. Er muss das Bedürfnis, sich für die sozialen Medien und sein Umfeld in Szene zu setzen, befriedigen.<br />
Die Generation Z hat viele Wahrheiten und viele Interessen, ist neugierig. Sie ist einfacher als die Generation davor, denn sie ist dem Handel wieder zugewandt. Aber man muss sie verstehen und auf ihre Bedürfnisse eingehen sich also intensiv mit dieser Gruppe beschäftigen.</p>
<p><strong>Und was kann ich als Fachhändler konkret tun, um diese Generation zu erreichen?</strong><br />
Wenn man weiß, dass der Wunsch nach Ungezwungenheit und Unverbindlichkeit für die jungen Leute wichtig ist, kann man darauf reagieren und zum Beispiel auf eine Vollberatung verzichten.<br />
Wenn man den Platz hat, ist eine &#8222;Trend Corner&#8220; zum Beispiel eine Idee: Man gliedert einen Teil der Fläche aus dem Gesamtkonzept aus und bespielt sie mit jungem Personal, hippen Marken und trendiger Musik.<br />
Wichtig ist auch, informiert zu sein, denn die Generation Z weiß Bescheid. Sie ist permanent im Netz unterwegs und kennt Marken, deren Namen wir noch nie gehört haben.<br />
Die jungen Leute sind offen und begeisterungsfähig &#8211; wenn man sie also auf dem richtigen Fuß erwischt, hat man sich treue Kunden erarbeitet. Auch die Markenauswahl sollte darauf aufbauen und insgesamt jünger sein.</p>
<p><strong>Und wenn ich die Generation Z direkt erreichen will?</strong><br />
Die Brands machen es vor: Die, die bei der Genration Z erfolgreich sind, investieren viel in Marketingaktionen. Auch für den Händler ist es wichtig, ein junges &#8222;Drumherum&#8220; zu schaffen. Oft hilft es, auf die DOB zu schauen, um Trends zu erkennen.<br />
Gut aufgegangen ist zum Beispiel das Konzept von Levis: Sie haben an einer &#8222;Print-Bar&#8220; die Möglichkeit geschaffen, Produkte zu personalisieren. Ein anderes Beispiel ist die &#8222;Waste Race&#8220;-Kampagne von Adidas: Sie versucht, Jogging neu zu erfinden und trifft mit der Idee, während des Laufens Müll einzusammeln, den Wunsch der Generation, ihr Leben mit Sinn zu füllen.</p>
<p><strong>Wie sieht das ganz konkret im Fachhandel aus?</strong><br />
Unsere Herausforderung auf den Flächen ist es, auf diese Generation einzugehen. Es muss junges Personal da sein, das die gleiche Wellenlänge hat und genügend Freiraum lässt. Es muss besondere Inszenierungen geben für die junge Generation, die die sich in Szene setzen will &#8211; und auch der Spaßfaktor darf nicht zu kurz kommen. Eine schwierige Aufgabe &#8211; aber nicht unlösbar.</p>
<h2>Wie reagieren Handel und Industrie?</h2>
<hr />
<blockquote><p>Junge Leute darf man nicht unterschätzen. Natürlich geht es in der Wirtschaft immer ums Geld &#8211; aber gerade da haben die Jungen heute viel mehr im Portemonnaie als wir damals.<br />
Sie sind auch wesentlich bewusster was das Luxus-Gefühl betrifft. Luxus ist nicht mehr altersabhängig, auch junge Leute möchten sich etwas Gutes tun und sind gewillt, dafür Geld auszugeben.<br />
Natürlich wird eine Teenagerin vielleicht nicht den Bon generieren, den eine 40-Jährige hat. Deshalb macht es Sinn, durchaus auch ein konsumiges Preissegment anzubieten. Insgesamt braucht man immer Produkte, die auch die Altersgruppe der Generation Z ansprechen.<br />
Natürlich ist es unser Wunsch, diese nächste Generation anzulocken. Lisca bietet mit <em>Cheek</em> auch eine Preislage, die auch dieser Generation angemessen ist. Luxus allein trägt den Fachhandel nicht mehr. Die Älteren werden irgendwann nicht mehr als Kunden zur Verfügung stehen. Deshalb sind gerade die Jungen eine besondere Herausforderung, denn sie sind unsere Zukunft. Und oft ist es so, dass die Design-Planung und Realität auseinandergehen: Ein für eine ältere Zielgruppe gedachtes Produkt kann auch auf Gegenliebe bei der fashionaffinen jungen Generation finden und auf einmal zum Selbstläufer werden.<br />
<em>Claus Ostertag &#8211; Vertriebsleiter Lisca</em></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>Selbst wenn die Generation Z noch kein Thema für Nina von C. ist, wird sie es werden, da auch diese Generation älter wird. Unsere Kollektion like it! ist schon auch für die Generation Z gedacht sowohl von den Preislagen als auch der modischen Aussage. Die Slip-Preise liegen größtenteils unter 10 Euro und sind daher interessant, auch wenn man noch nicht soviel verdient oder in der Ausbildung ist.<br />
Das Interesse der Generation Z an Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung bestärkt uns in unserer Haltung zu diesen Themen. Wir hoffen, daß dadurch diese extremen Preisdebatten geringer werden. Im Moment sehe ich die Generation Z allerdings eher weniger im Fachhandel, sondern digital und bei den Vertikalen.<br />
Nichtsdestotrotz müssen Fachhandel und Industrie versuchen, diese Generation in den Fachhandel zu bekommen, sonst geht diese Kaufkraft für den Fachhandel verloren. Der Handel unternimmt hier auch schon viel. Da sich die Generation Z auf jeden Fall vor einem eventuellen Kauf im Netz orientiert, ist als Wäschefachhändler Präsenz dort Pflicht auf möglichst vielen Kanälen des Social Media. Ich denke auch, daß die Generation Z durchaus am Retail interessiert ist, dieser muss jedoch neue Inspiration und ein Einkaufserlebnis bieten.<br />
<em>Doris Biedermann &#8211; Nina von C.</em></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>Die Generation Z ist definitiv eine Herausforderung. Die von der Generation erwarteten niedrigen Durchschnittspreise sind schwierig &#8211; und auch die Auswahl der Marken ist es. Die Schüler und Studenten sind sehr stark bei Hunkemöller, Calzedonia und Intimissimi unterwegs, sie mögen die bildstarke Präsentation. Dass das wichtig ist entdecken auch immer mehr Wäschehersteller. Wir bei Wöhrl nehmen wahr, dass sie verstärkt versuchen, diese Generation anzusprechen und begrüßen das sehr. Wir profitieren mit, wenn Hersteller die sozialen Medien für ihr Productplacement nutzen und Begehrlichkeiten wecken, denn die Generation Z ist sehr stark markenorientiert. Dabei ist es aber nicht wie früher, als es nur eine bestimmte Marke sein musste, denn das Modediktat geht heute viel weiter: Die Jugendlichen wollen nicht nur ein bestimmtes Teil in einer bestimmten Ausführung, sondern auch noch genau in der Farbe. Der Hang zum Individuellen ist eher in den älteren Generationen zu finden.<br />
Die Generation Z reagiert hingegen sehr stark auf Emotionen, Inszenierungen und bildgewaltige Aussagen, die in den sozialen Medien verbreitet werden. Wenn man dieses Alter ansprechen will führt kein Weg an der Frage vorbei, welche Brand wie viele Follower hat. Viele Marken haben auch registriert dass man über Influencer-Events weiterkommt: Deren Berichterstattung kann fast schon wie eine 360-Grad-Wendung und eine weltweite Markenkampagne wirken.<br />
Ein Phänomen ist tatsächlich, dass es eine konsumfreudige Generation ist, die auch wieder gerne in Läden shoppen geht. Sie zelebrieren das in richtigen Events, lassen sich von Freundinnen begleiten und sparen vorher auf begehrliche Artikel.<br />
Außerdem ist diese Generation absolut informiert. Sie wissen mehr über das Produkt als der Verkäufer. Das stellt uns vor die neue Herausforderung, ihren Ansprüchen zu genügen. Insgesamt haben wir uns eher auf die Generationen X und die Millennials fokussiert. Das Thema Wäsche ist ohnehin ein wenig &#8222;älter&#8220; als die DOB. Diese Generationen sind auch gewillt, andere Preise zu zahlen.<br />
<em>Vivian Pham-Bui &#8211; Wöhrl, Nürnberg</em></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>Die jungen Leute muss man sich erst heranziehen. Einen Zugang zu dieser Generation bekommt man eigentlich nur über die Mütter, die sie ins Fachgeschäft mitbringen. Meist haben die jungen Mädchen dann außergewöhnliche Größen, wie zum Beispiel eine schmale Unterbrust und einen großen Cup oder sie suchen einen wirklich funktionierenden Sport-BH in speziellen Größen.<br />
Meist haben sie schon eine entsprechende Leidensgeschichte hinter sich: Sie haben bei den Vertikalen anprobiert, tausend mal etwas im Internet bestellt und müssen dann wegen Rückenschmerzen einsehen, dass sie Hilfe brauchen. Die bekommen sie nämlich dort wo sie sonst einkaufen nicht. Sie haben so viele Möglichkeiten &#8211; und wenn die Freundinnen eben alle zu H&amp;M gehen, werden dort kichernd BHs anprobiert. Später kommen die Mädchen auch gern ohne Mutter wieder, mit Mutter einkaufen ist ja peinlich. Viele wollen lieber dass ich schaue &#8211; ich habe den Eindruck, dass die Mädchen scheuer geworden sind. Sie mögen auch Schalen-BHs lieber. damit niemand die Brustwarzen sieht.<br />
Die Erfahrung, dass die Mädchen zum Vermessen kommen und dann online bestellen haben wir kaum gemacht. Das machen eher die Älteren.<br />
<em>Christiane Pohl &#8211; Hautnah Wäsche und Bademode, Köln</em></p></blockquote>
<hr />
<blockquote><p>Wir bemühen uns nicht mehr darum, die Generation Z gezielt in den Laden zu holen. Früher haben wir das mit jungen Aktionen versucht. Aber noch kann diese Generation wirtschaftlich nicht für sich stehen und ist daher für uns nicht rentabel. Das sieht man schön an den ganz jungen Leuten, die ihren Weg ohne Problemfigur und Mutter zu uns finden: Sie probieren mit viel Spaß die teuersten Sachen an und sagen dann: &#8222;Wir wollten nur mal sehen, wie das, was wir auf Insta immer sehen, an uns aussieht.&#8220;<br />
Ein Problem ist bestimmt auch, dass Wäsche &#8222;drunter&#8220; getragen wird und man sich damit nicht öffentlich in Szene setzen kann und will. Bei Bademode ist das anders, hier geben auch junge Leute mehr Geld aus. Aber bis sie in den Fachhandel gefunden haben, ist es ein weiter Weg: Der Kauf online ist für diese Generation so selbstverständlich, dass man kaum dagegen ankommt. Nur, wenn sie online nicht mehr fündig werden, stehen sie im Laden und verlangen genau dieses Teil in dieser Farbe &#8211; und wundern sich dann, wenn wir es nicht vorrätig haben. Außerdem scheint es, als ob der Generation Z unsere Beratungsleistung nicht mehr bewusst ist. Hunkemöller ist für sie ein Fachgeschäft. Da kann man sich natürlich fragen, woran das liegt: Berät der Fachhandel nicht gut genug? Oder liegt es an der extremen Anspruchshaltung in Kombination mit dem Unwillen, wertgemäß zu bezahlen?<br />
Auch der Versuch, den Laden zu &#8222;verjüngen&#8220; ist schwierig: Welche genau sind denn die &#8222;hippen&#8220; Marken? Und kann ich mir eine junge Verkäuferin nur für dieses Publikum leisten? Denn eine ältere Dame mit Problemzonen nimmt eine 20-Jährige nicht ernst. Das sind die Probleme im Alltag, und ob in 10 Jahren, wenn die Generation auch soweit ist und Beratung brauchen könnte, noch genügend Läden übrig sind &#8211; das ist die Frage.<br />
<em>Caroline Kratzsch &#8211; Hautnah, Berlin</em></p></blockquote><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/generation-z/">Generation Z</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Nutzen von Erfa-Gruppen</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/nutzen-erfa-gruppen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 12:45:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frau Hobmaier, sind Erfa-Gruppen heute noch zeitgemäß? Unbedingt. Händler müssen und sollten sich untereinander austauschen können. Dazu benötigen sie eine Plattform. Das könnte natürlich auch eine Messe sein, aber heute bieten sie leider keine Möglichkeit mehr für die Intensität, die dazu nötig ist: Jeder hat es eilig, jeder hat sein Programm, Zeit ist Geld. Viele Händler mit einem gewissen Volumen sind in Erfa-Gruppen organisiert, natürlich auch in speziellen Wäsche-Erfa-Gruppen. Da sollte man sich schon mal fragen, warum ausgerechnet die eine &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/nutzen-erfa-gruppen/">Der Nutzen von Erfa-Gruppen</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Hobmaier, sind Erfa-Gruppen heute noch zeitgemäß?</strong><br />
Unbedingt. Händler müssen und sollten sich untereinander austauschen können. Dazu benötigen sie eine Plattform. Das könnte natürlich auch eine Messe sein, aber heute bieten sie leider keine Möglichkeit mehr für die Intensität, die dazu nötig ist: Jeder hat es eilig, jeder hat sein Programm, Zeit ist Geld. Viele Händler mit einem gewissen Volumen sind in Erfa-Gruppen organisiert, natürlich auch in speziellen Wäsche-Erfa-Gruppen. Da sollte man sich schon mal fragen, warum ausgerechnet die eine solche Austausch-Gruppe für notwendig halten und Zeit und Geld dafür investieren.</p>
<p><strong>Was habe ich davon, mich mit anderen zusammenzusetzen?</strong><br />
Eine ganze Menge. Wenn ich mit sieben mir ähnlichen Händlern an einem Tisch sitze, habe ich sieben verschiedene Meinungen. Das kann sehr bereichernd sein. Wenn ich mit meiner Erfa-Gruppe ein anderes Haus besuche und einen anderen Händler bewerten muss, nehme ich wertvolle Anregungen mit. Und wenn ich selbst bewertet werde, bekomme ich intensive Anregungen zu meinem Außenbereich, dem Schaufenster, Eingangsbereich, meinen Mitarbeitern, dem Ambiente und der Einrichtung, Beleuchtung, den Kabinen und meinem Kassenbereich und vielem mehr. Ich bekomme Antworten auf die Fragen, ob ich meine Servicedienstleistungen gut kommuniziere, meine Bedarfsbereiche wie Tag- und Nachtwäsche sichtbar voneinander getrennt sind und ob der Kunde sich in meinem Geschäft zurecht findet. Diese Form des konstruktiven Feedbacks bietet ganz viel Potential.</p>
<p><strong>Was besprechen Sie noch in Ihren Erfa-Gruppen?</strong><br />
Ganz große Themen sind Werbemaßnahmen, die Generation Z, Nachhaltigkeit, Vertikale. Von letzteren kann man zum Beispiel lernen, den Fokus wieder auf die Wäsche zu setzen. Auch der Vergleich von Kennzahlen nimmt einen Teil unserer gemeinsamen Zeit ein. Wir schauen uns zum Beispiel die zehn Top-Marken eines jeden Händlers an. In manchen Erfa-Gruppen sind die Händler nicht sehr homogen von der Größe her, Zahlenvergleiche sind dann weniger aussagekräftig. Dennoch sollte man sich als Händler nie scheuen, den Vergleich zu suchen: Kleine Flächen sind oftmals flexibler und können Änderungen schneller und leichter umsetzen, große Flächen müssen sich anders organisieren. Der Austausch ist auf jeden Fall spannend. Und dann kommen die großen Fragen: Welche Kooperationsmöglichkeiten gibt es bei den Herstellern, wie performt der und der Lieferant bei anderen Händlern, welche Arbeitsmittel erleichtern mir den Alltag? Natürlich ist es nicht ganz einfach, immer thematisch bei der Wäsche zu bleiben. Wenn sich sehr viele Inhaber treffen, schweifen sie auch gern ab und diskutieren zum Beispiel Kassensysteme. Aber auch dafür muss Zeit sein.</p>
<p><strong>Wieso sollte ich als Händler in eine Erfa-Gruppe gehen?</strong><br />
Sie erweitern damit Ihren Horizont. Natürlich muss es ein Geben und Nehmen sein, Sie müssen Dinge wie zum Beispiel Zahlen von sich preisgeben. Aus der Gegenüberstellung der Zahlen kann man sehr viel lernen. Dazu sind immer mehr Händler bereit: Das Feedback auf die Erfa-Gruppen ist groß, die Nachfrage nach der Teilnahme an den Gruppen steigt. Die spannenden Themen sind so aufbereitet, dass jeder auch etwas mitnehmen kann und die Vernetzung reicht auch über die halbjährlichen Treffen hinaus: Es bilden sich WhatsApp-Gruppen, in denen auch tagesaktuelle Fragen intensiv diskutiert werden &#8211; und so einen nachhaltigen Nutzen erzeugen. Es werden Werbeaktionen und Lieferanten-Umstellungen weitergegeben, Zwischenkollektionen besprochen, Suchanfragen wegen fehlender Artikel gestellt. So entwickeln sich sehr herzliche Kontakte, die auch tragen &#8211; und in lockerer Atmosphäre lernt es sich einfach leichter.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/nutzen-erfa-gruppen/">Der Nutzen von Erfa-Gruppen</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Werrelmann</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/werrelmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2019 06:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.waescheberatung.de/?p=776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Frühjahr 2019 zog die Wäscheabteilung im Hause Werrelmann von der ersten Etage ins Erdgeschoss. Warum dieser Schritt? Wir benötigten dringend mehr Platz für unsere Herrenabteilung im Obergeschoss, wo sich auch unsere Abteilung für Damen- und Herrenwäsche befand. Deshalb musste die Damenwäsche in das Erdgeschoss umsiedeln, die Herren blieben oben. Welche Vorteile bringt die neue Lage für die Bodywear? Die neue Fläche liegt nun genau zwischen der DOB- und Young Fashion-Abteilung. Durch die neue Lage wird die Wäsche von den &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/werrelmann/">Werrelmann</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Frühjahr 2019 zog die Wäscheabteilung im Hause Werrelmann von der ersten Etage ins Erdgeschoss. Warum dieser Schritt?</strong><br />
Wir benötigten dringend mehr Platz für unsere Herrenabteilung im Obergeschoss, wo sich auch unsere Abteilung für Damen- und Herrenwäsche befand. Deshalb musste die Damenwäsche in das Erdgeschoss umsiedeln, die Herren blieben oben.</p>
<p><strong>Welche Vorteile bringt die neue Lage für die Bodywear?</strong><br />
Die neue Fläche liegt nun genau zwischen der DOB- und Young Fashion-Abteilung. Durch die neue Lage wird die Wäsche von den Kundinnen viel stärker wahrgenommen und der Anteil an jüngeren Kundinnen ist deutlich gestiegen.</p>
<p><strong>Sie haben außerdem ein modernes Gestaltungskonzept auf der Fläche verwirklicht. Wie sieht dieses aus?</strong><br />
Da der einzige zur Verfügung stehende Bereich im Erdgeschoss eine schmale lange Fläche zwischen zwei Abteilungen war, gab es leider nicht so viele Möglichkeiten. Wir haben ein besonderes Augenmerk auf den Umkleidebereich gelegt, der von der Fläche direkt begehbar ist und sich über einen kleinen Eigangsbereich in zwei Kabinen aufteilt. Die Kabinen selbst sind dadurch nicht sofort sichtbar und die Kundin fühlt sich nicht wie auf dem Präsentierteller. Bei der Wandgestaltung haben wir uns für ein dezentes Beige und dekorative Elemente aus Kupfer entschieden.<br />
Dem zu Recht geforderten Platz zum Storytelling und zur Inszenierung der Wäsche sind hier leider Grenzen gesetzt. Aber wir versuchen, immer wieder kleine Inseln auf Tischen oder an den Wänden einzubauen.</p>
<p><strong>Hatten Sie Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung des neuen Konzepts?</strong><br />
Gabriele Hobmaier hat mich bei der Sortimentsgestaltung beraten, Bernd Schleehauf und die Firma Holzakzente haben den neuen Ladenbau umgesetzt.</p>
<p><strong>Die neue Fläche ist kleiner als die bisherige. Was bedeutet das für die Sortimentgestaltung?</strong><br />
Die Herausforderung besteht darin, mit deutlich weniger Platz dennoch Bereiche für eine schönere Darstellung zu schaffen. Wir haben uns bei der Damenwäsche inklusive der Bademode von 180 auf 140 Quadratmeter verkleinert. Man muss aber dazu sagen, dass die alte Abteilung extrem vollgestellt war und sich auf der neuen Fläche zudem zwei Kabinen befinden. Das bedeutet, man muss sich bei der Order sehr disziplinieren.<br />
Dank der Beratung von Frau Hobmaier haben wir ein gutes NOS-Sortiment auf die Beine gestellt und halten uns bei Trendthemen eher zurück – was nicht immer so leicht fällt.</p>
<p><strong>Wie haben Sie sich auf den Umzug vorbereitet?</strong><br />
Wir haben uns einen exakten Zeitplan von acht Monaten erarbeitet, in dem auch zwei Saison-Räumungsverkäufe vorgesehen waren, und danach gearbeitet. Dazu gehörte außerdem, die neue Fläche vorab auf dem Papier zu gestalten: Jeder Warenträger, jeder Haken wurde in enger Zusammenarbeit mit Frau Hobmaier mit Ware verplant.</p>
<p><strong>Wie lautet Ihr Fazit nach den ersten Monaten mit der neuen Wäscheabteilung?</strong><br />
Es hat sich gelohnt! Mit weniger Wareneinsatz haben wir die gleichen Umsätze generieren können und damit die Rentabilität erhöht. Firmen wie Mey, Chantelle und Calvin Klein profitieren im Erdgeschoss von neuer Kundschaft und die LUG hat sich deutlich verbessert.</p>
<p><strong>Was raten Sie anderen Modehäusern, die mit dem Gedanken spielen, Flächen neu zu strukturieren und zu gestalten?</strong><br />
Sich Hilfe für die Umstrukturierung zu holen! Das war in unserem Fall das Wichtigste. Wäsche war hier immer eher mein Stiefkind und wurde so nebenbei erledigt. Durch die Beratung haben wir hier jetzt klare Strukturen im Sortiment, was auch das Verkaufspersonal sehr zu schätzen weiß. Es wird jetzt viel bei der DOB mitverkauft. Das wäre bei unserem alten unübersichtlichen Sortiment schwer möglich gewesen.</p>
<p>Mein Tipp: Machen Sie vor der Umstrukturierung einen strengen Cut. Gerade bei zu hohem Modeanteil in der Wäsche ist man versucht, die Reduzierungen hinauszuzögern. Aber auch wenn die Spanne anfangs durch die Räumungsverkäufe etwas schmerzt: Man holt diese mit einem guten NOS-Sortiment auf der neuen Fläche schnell wieder rein. Und lassen Sie Raum für kleine Inszenierungen und schöne Kabinen, das wissen Kundinnen sehr zu schätzen.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/werrelmann/">Werrelmann</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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		<title>Bedarfsgerechte Wareneinsteuerung</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/bedarfsgerechte-wareneinsteuerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2019 22:37:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist Juli. Draußen regnet es &#8211; drinnen im Wäscheladen hängen rote Sales-Schilder an der Bademode, die sich üppig auf den Ständern drängelt. Unsere fiktive Wäschefachhändlerin stöhnt: Das werden gesalzene Abschriften. Einen Monat später: Die Sonne lacht vom Himmel, die Temperaturen steigen, kein Ende des Jahrhundertsommers in Sicht. Dafür aber weiß unsere Wäsche-Fachhändlerin nicht mehr, wie sie die vielen Kundennachfragen bedienen soll: Die Regale sind leer, bei den Lieferanten gibt es nichts mehr nachzuordern. Wäsche-Experrin Gabriele Hobmaier kennt diese Situation. &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/bedarfsgerechte-wareneinsteuerung/">Bedarfsgerechte Wareneinsteuerung</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Juli. Draußen regnet es &#8211; drinnen im Wäscheladen hängen rote Sales-Schilder an der Bademode, die sich üppig auf den Ständern drängelt. Unsere fiktive Wäschefachhändlerin stöhnt: Das werden gesalzene Abschriften. Einen Monat später: Die Sonne lacht vom Himmel, die Temperaturen steigen, kein Ende des Jahrhundertsommers in Sicht. Dafür aber weiß unsere Wäsche-Fachhändlerin nicht mehr, wie sie die vielen Kundennachfragen bedienen soll: Die Regale sind leer, bei den Lieferanten gibt es nichts mehr nachzuordern. Wäsche-Experrin Gabriele Hobmaier kennt diese Situation.</p>
<p><strong>Frau Hobmaier, ist das das Grundproblem der Wareneinsteuerung?</strong><br />
Genau. Es kommt oft viel zu früh Ware auf die Fläche, die ich monatelang nicht verkaufen kann. Das drückt die Zahlen &#8211; nichts dreht sich, mein Kapital ist gebunden. Wenn ich eine Wechselfläche habe, die ich schon im Februar für Bademode nehme, muss die bisher dort geführte Nachtwäsche schon viel zu früh rausreduziert werden. Das ist aber leider notwendig, denn schließlich habe ich nur eine Fläche, mit der ich interagieren kann. Ich habe den doppelten Schaden: Zu früh reduziert und dann Ware auf der Fläche, die sich noch nicht dreht. Es macht also unbedingt Sinn, bedarfsgerechter einzusteuern.</p>
<p><strong>Warum machen wir das Prozedere mit?</strong><br />
Es scheint ganz so, dass das Saisondenken &#8211; F/S ist Januar bis Juni und H/W Juli bis Dezember &#8211; ganz fest in unserem Denken verhaftet ist. Eigentlich, wenn man mal ehrlich ist, stimmte das noch nie &#8211; aber es wurde von oben aufgedeckelt.<br />
Auch die Hersteller lassen sich nicht davon abbringen, zu diesen festen Terminen zu liefern und die Händler darauf festzunageln. Es gibt nur einige wenige Hersteller, die sich bewegt haben und die Liefertermine anpassen. Diese haben oft Probleme, weil die Händler nicht von ihren althergebrachten Verhaltensweisen abrücken.</p>
<p><strong>Wie finde Ich heraus, was in meinem Laden bedarfsgerecht ist?</strong><br />
Es gibt sicher Händler mit Schwerpunkt Premium, die mit den Saisons umgehen müssen. Aber das Gros der Händler muss sich bewusst machen, wann er seine Ware wirklich braucht. Oft steht die Anzahl der verkauften Artikel in keinem Verhältnis zu den lagernden Waren. Das sehe ich schnell, wenn ich Abverkauf und Wareneingänge gegenüber stelle. Das kann auch ein Händler, der keine Warenwirtschaft hat. Es geht darum, sich bewusst zu machen, was da passiert und die Hersteller mit meinem Verhalten dazu zu bringen, die Situation zu überdenken.<br />
Die Händler müssen ein neues Selbstbewusstsein zeigen und die Angst überwinden, zu wenig Ware auf Lager zu haben, wenn der große Run kommt. Die Zeiten dieser großen Runs sind vorbei. Der Kunde kauft dann, wenn er Lust hat und von der Inszenierung verlockt wird. Aber wie soll ich eine volle Fläche inszenieren? Das geht einfach nicht.</p>
<p><strong>Apropos inszenieren &#8211; das ist ja auch ein Thema, das in diesen Komplex hineinspielt?</strong><br />
Ja, natürlich. Bei 80 Prozent Stammkundenanteil ist es zwingen notwendig, die Flächen häufig zu aktualisieren. Wenn ich nur alle halbe Jahre zu den Saisonstarts einmal umräume, sehen die Kunden ein halbes Jahr nur dasselbe. Das Argument der Hersteller, dass der Kunde früh die Ware habe, zieht nicht mehr, das Kaufverhalten hat sich geändert. Statt dessen sitze ich auf Ware, die ich erst Monate später verkaufen kann.</p>
<p><strong>Also mache ich mir bewusst, was ich wann brauche. Und dann?</strong><br />
Meist ist selbst das Wissen um den richtigen Zeitpunkt für die richtige Ware nutzlos, denn die Ware bekomme ich trotzdem nicht zu meinem Wunschtermin. Über 80 Prozent der Hersteller bieten wenig bedarfsgerechte Termine an. Versuchen Sie mal, einen dickeren Flanell im Januar zu bekommen. Das ist fast unmoglich. Bei Bademode ist es noch offensichtlicher. Wer kauft heute noch im März seinen Badeanzug?<br />
Die Liefertermine sollten von Händlern und Herstellern überdacht werden, beide Seiten können voneinander lernen. Vielleicht würde es Sinn machen, mehrere kleine Kapseln anzubieten oder den Kunden ganz individuell bestimmen zu lassen, wann er welche Ware braucht. Natürlich ist das aufwendiger, aber es wirdbereits gemacht, weil es die Lage entspannt bei den Lieferanten.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/bedarfsgerechte-wareneinsteuerung/">Bedarfsgerechte Wareneinsteuerung</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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		<title>&#8222;Merchandising für mehr Umsatz&#8220;</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/merchandising-fuer-mehr-umsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2019 14:43:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.waescheberatung.de/?p=593</guid>

					<description><![CDATA[<p>FRAU HOBMAIER, WARUM HAT WARENPRÄSENTATION NICHT VIEL MIT DEKORATION ZU TUN? Weil es nicht nur darum geht, hier eine Vase und dort eine Lampe zu positionieren. Wer verkaufsfördernd arbeiten will, muss Ware inszenieren. Es passiert oft, dass ein Outfit direkt aus dem Fenster oder von der Puppe gekauft wird, weil der Kunde sich von der Kombination angesprochen fühlt und neue Ideen bekommt. Stichwort Storytelling – das wird in der Warenpräsentation immer wichtiger. Denn Wäsche ist nun mal ein emotional geladenes &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/merchandising-fuer-mehr-umsatz/">&#8222;Merchandising für mehr Umsatz&#8220;</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FRAU HOBMAIER, WARUM HAT WARENPRÄSENTATION NICHT VIEL MIT DEKORATION ZU TUN?</strong><br />
Weil es nicht nur darum geht, hier eine Vase und dort eine Lampe zu positionieren. Wer verkaufsfördernd arbeiten will, muss Ware inszenieren. Es passiert oft, dass ein Outfit direkt aus dem Fenster oder von der Puppe gekauft wird, weil der Kunde sich von der Kombination angesprochen fühlt und neue Ideen bekommt. Stichwort Storytelling – das wird in der Warenpräsentation immer wichtiger.<br />
Denn Wäsche ist nun mal ein emotional geladenes Segment, wer Emotionen erzeugt, generiert mehr Umsatz. Ich bin fest davon überzeugt, dass man auch mit weniger Ware den gleichen Umsatz generieren kann, wenn man einen Teil der Fläche nutzt, um Emotionen zu spielen. Die vorhandene Ware inszenieren – das kostet nichts.</p>
<p><strong>ALSO NICHT FÜR JEDE AKTION EINEN NEUEN AUFSTELLER, EIN NEUES BANNER, NEUE DEKO- ARTIKEL?</strong><br />
Wer sich das leisten kann, hat es gut. Aber eine gute Warenpräsentation ist kostenlos, ein nettes Accessoire muss nicht teuer sein. Es macht Sinn, sich einen langfristigen Warenbelegungsplan zu erstellen: Wann möchten Sie was herausstellen? Und wie setzen Sie das um? Sie können auch mit kleinem Aufwand große Effekte erzielen und zum Beispiel einen Tisch mit beigestellter Puppe in einem besonderen Farbthema herausstellen. Schön ist, wenn Sie eine angemessen hohe Frequenz in der Gestaltung umsetzen können, denn bei einem durchschnittlichen Stammkundenanteil von rund 80 Prozent lohnt es sich, immer wieder neue Anreize zu schaffen. Ein bekannter Kaffeehersteller hat es vorgemacht – jede Woche eine neue Welt &#8230;</p>
<p><strong>DA SIND EXPERTEN AM WERK. WAS IST, WENN ICH MEINE WARENPRÄSENTATION ALLEIN BEWÄLTIGEN MUSS?</strong><br />
Holen Sie sich anderswo gute Ideen. Blättern Sie in Fachzeitschriften, gehen Sie selbst durch Läden und merken Sie sich, was bei Ihnen selbst etwas auslöst. Und dann überlegen Sie, wie Sie auf Ihrer Fläche etwas Ähnliches umsetzen können.<br />
Pop-up-Flächen zum Beispiel bieten viel Flexibilität und gehören für mich zu einer modernen Wäschefläche dazu. Ganz wichtig ist auch, dass die Ware, die Sie über den Dekopoint zeigen, in unmittelbarer Nähe zu finden ist. Kein Kunde wird sich erst einmal auf die Suche machen, um sich das gezeigte Outfit selbst zusammenzustellen.<br />
Natürlich darf die Fläche dadurch nicht überfrachtet wirken – weniger ist mehr. Das ist einer der elementaren Grundgedanken im Merchandising.</p>
<p><strong>ALSO ALLES SCHÖN ORDENTLICH SORTIERT UND PRÄSENTIERT?</strong><br />
Ich habe einmal einen Gedanken einer Merchandiserin aufgeschnappt, den ich sehr einleuchtend und logisch finde: Unsere Zeit ist so wild, lenkt schnell durch ein Überangebot ab. Da ist es umso wichtiger, einen Ruhepol für das Auge zu schaffen.<br />
Gerade bei Dessous ist es wichtig, eine Ordnung in die Warenpräsentation zu bringen. Lieber eine Reihe in Schwarz, eine in Rot, eine in Weiß. Wenn Sie eine Serie in drei Farben führen, gehören diese Farben nebeneinander, damit der Kunde mit der Nase darauf gestoßen wird, dass es seinen Lieblingsartikel auch in weiteren Farben gibt. Schon haben Sie einen Zusatzverkauf.<br />
Doch auch die Ordnung darf man nicht übertreiben. Ellenlange, immer gleiche Rückwände müssen durch Impulse aufgebrochen werden, um Kaufanreize zu setzen und Modernität zu zeigen. Oft reicht schon ein schöner Bilderrahmen mit Foto oder ein Regalbrett mit Torso, um die Rückwände aufzubrechen.<br />
Das alles kann aber nur wirken, wenn der Warendruck nicht zu hoch ist.</p>
<p><strong>EIN GROSSER STREITPUNKT IST JA DIE MARKENSICHTBARKEIT. WIE STEHEN SIE DAZU?<br />
</strong>Ich bin der Meinung, dass die Markensichtbarkeit im Handel sehr wichtig ist. Wenn diese Sichtbarkeit nicht gegeben ist, machen wir es dem Kunden einfacher, Online zu kaufen. Eigentlich ist das sehr einsichtig: Der Markenname allein bietet oft schon einen Mehrwert, den sich die Firmen über die Jahre hart erarbeitet haben. Das kann ich als Händler nutzen, es reicht schon, wenn ich das Logo über die Ware setze oder im Schaufenster die Teile sichtbar zuordne.</p>
<p><strong>ZUORDNUNG – DAS IST JA AUCH EIN GROSSES THEMA?</strong><br />
Das stimmt. Wenn Sie eine Dessous-Ser ie für die reife Frau anbieten und eine für das flippige Mädel, sollten Sie beide Ser ien klar voneinander tren nen. Jede Serie gehört in die Stilwelt der jeweiligen Kundin. Auch, wenn beide dunkelblau sind, verschrecken Sie die beiden Kundeng ruppen, wenn sie die Dessous für die jeweils andere Zielgruppe sehen. Die Kundin wird dann grob aus ihrer Welt herausgerissen.<br />
Eigentlich ist das logisch, jeder Supermarkt geht so vor. Sie finden die Putzmittel eben nicht zwischen den Lebensmitteln. Auch wir sollten Welten schaffen.</p>
<p><strong>WIE GEHE ICH DABEI GANZ PRAKTISCH VOR?</strong><br />
Ich sollte mir einen Flächenplan erstellen und überlegen, wo ich welche Zielgruppe platziere. Es macht durchaus Sinn, im Eingangsbereich jüngere und modischere, gern auch saisonale Ware, wie Bademode im Sommer und Nachtwäsche im Winter, zu präsentieren. Bedarfsbereiche mit Basics wie Slips dürfen sich gerne im Hinter- grund befinden.<br />
Wichtig ist auch zu überlegen, welche Marken gut zueinander passen – sowohl der Preisauf bau als auch der Modegrad sollten dabei eine Rolle spielen. Intensivere Beratungsmodelle wie der Klassik-Bereich werden gern im Bereich der Kabinen positioniert.<br />
Impulse können Sie durch eine Serie oder ein Farbthema setzen, das Sie gezielt herausgreifen. Dabei können Sie auch bereichsübergreifend arbeiten, wenn Sie darauf achten, in der Welt der Zielgruppe zu bleiben. Zeigen Sie zum Beispiel schöne Dessous mit farblich passender Tag- und Nachtwäsche, ergänzt mit edlem Parfum und ausgesuchter Schokolade. Liebevolle Details wie eine Pflanze, dekorative Wohnaccessoires machen die Inszenierung dann perfekt.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/merchandising-fuer-mehr-umsatz/">&#8222;Merchandising für mehr Umsatz&#8220;</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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		<title>&#8222;Aus dem Bauch heraus geht gar nicht&#8220;</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/aus-dem-bauch-heraus-geht-gar-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 09:36:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FRAU HOBMAIER, WIESO IST EINKAUF EIN SO GROSSES THEMA IN IHREN BERATUNGEN? Mit dem Einkauf steht und fällt oft die Existenz. Es gibt keinen Aspekt, der mehr Auswirkungen auf das tägliche Geschäftsleben hat, als dieses Thema. Bei mir landen natürlich nur die, die ihre Geschäftsabläufe optimieren wollen. Dabei spielt das Verhältnis zu Zahlen oft eine Rolle. Wir treffen oft Bauchentscheidungen, auch beim Einkauf. Das kann gut gehen, muss es aber nicht. Diese Erfahrung habe ich als Einkäuferin bitter lernen müssen. &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/aus-dem-bauch-heraus-geht-gar-nicht/">&#8222;Aus dem Bauch heraus geht gar nicht&#8220;</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>FRAU HOBMAIER, WIESO IST EINKAUF EIN SO GROSSES THEMA IN IHREN BERATUNGEN?<br />
Mit dem Einkauf steht und fällt oft die Existenz. Es gibt keinen Aspekt, der mehr Auswirkungen auf das tägliche Geschäftsleben hat, als dieses Thema. Bei mir landen natürlich nur die, die ihre Geschäftsabläufe optimieren wollen. Dabei spielt das Verhältnis zu Zahlen oft eine Rolle. Wir treffen oft Bauchentscheidungen, auch beim Einkauf. Das kann gut gehen, muss es aber nicht. Diese Erfahrung habe ich als Einkäuferin bitter lernen müssen. Wenn ich den subjektiven Eindruck habe, dass ein Artikel nicht mehr läuft, kann ich damit auch ganz gewaltig daneben liegen. Zahlen untermauern oder widerlegen das Gefühl und sind deshalb unbedingt hilfreich.<br />
Auch Listen sind unsere Freunde. Ich weiß, dass ich viele mit solchen Listen nerve &#8211; aber sie sind die Grundlage für jede Beratung und sollten selbstverständlicher Bestandteil des Geschäftslebens sein.</p>
<p>WO SETZE ICH AN, WENN ICH MEINEN EINKAUF IN DEN GRIFF BEKOMMEN WILL?<br />
Der Kern ist eine gute Einkaufsvorbereitung, die die Arbeit während des Einkaufens erleichtert. Dadurch bin ich schneller, kann viel zielgerichteter einkaufen, vermeide Abschriften. Wenn ich richtig geplant habe, ist der Warendruck gut verteilt und ich habe eine optimale Flächenbelegung, einen Überblick über die Kollektion, ein ausgewogenes Sortiment und weiß um meine Lücken &#8211; und generiere so unter dem Strich bessere Kennzahlen wie niedrigere Bestände, bessere LUG, eine höhere erzielte Spanne und höhere Erträge.</p>
<p>WIE GEHT MAN DENN VOR?<br />
Es geht darum, sich einen Überblick zu verschaffen. Wie genau ich das tue, ist eigentlich egal &#8211; von der Strichliste bis zur Warenwirtschaft ist alles möglich. Aber der Überblick ist wichtig, nur so kann ich Schlüsse herleiten, die mich nach vorne bringen. Man muss sich Hilfsmittel erarbeiten &#8211; und meine Erfahrung zeigt, dass dieses Konzept so funktioniert. Zunächst also ist eine Umsatzplanung, die auch die NOS-Anteile berücksichtigt, sinnvoll. Daraus kann ich dann eine Limitplanung entwickeln. Wenn ich dann eine Summe festgelegt habe, kann ich bis auf Stückzahlen<br />
runterrechnen, die ich für mein Limit bekomme.<br />
Doch nicht nur das Limit ist wichtig, schließlich muss mein Einkauf auch in der Praxis funktionieren. Deshalb kombiniere ich Limitplanung immer mit Flächenplanung. Das kann auch gern sehr bildlich sein, mit Skizze oder Foto kann ich meine Fläche schön dokumentieren. Ich verschaffe mir so einen Überblick, wieviel und welche Serien ich im NOS führe, wieviel Platz ich für neues NOS habe, wieviel für Mode.</p>
<p>NOS IST EIN GROSSES THEMA, ODER?<br />
Ja, ein genauer Überblick über NOS ist wichtig. Fragen wie &#8222;Welche Serien laufen aus? Welche Größen sind meine Hauptgrößen?&#8220; sollte man jederzeit beantworten können. Das ist elementar. Auch eine Bedarfsermittlung aller Bereiche ist natürlich sinnvoll. Was ist gut gelaufen? Wovon brauchen wir mehr? Was hat gefehlt? Dabei sollte man unbedingt auf die Aussagen der Mitarbeiter achten, vor allem dann, wenn man selbst nicht mehr zu 100 Prozent auf der Fläche steht oder gleich mehrere Filialen bestücken muss.</p>
<p>DAS KLINGT NACH VIEL ARBEIT&#8230;?<br />
Natürlich, es ist ein Aufwand. Aber es ist ein Aufwand, der sich auszahlt, in barer Münze. Unterm Strich kann ich nur gewinnen. Je differenzierter ich meine Zahlen auswerte, desto zielgerichteter kann ich auch einkaufen. Gerade bei den Dessous ist das wichtig, denn die Cupbreite A-H oder noch höher, Unterbrust von 70 bis 105 ist ein Fass ohne Boden. Bei jedem Lieferanten bilden sich Kerngrößen raus, die sich drehen und Randgrößen, die ich streichen kann.<br />
Mut zur Lücke und Disziplin gehören für mich auch zu einer guten Strategie. Ich kann heute einfach nicht mehr sagen &#8222;Ich habe alles da und bediene jeden&#8220;. Ich muss mich klar positionieren anstatt jeden Modetrend mitzumachen und jede Größe von jedem Modell zu bevorraten.</p>
<p>WIE SIEHT DAS DANN IN DER PRAXIS AUS?<br />
Wenn ich einen funktionierenden Umsatzplan, Limitplan, Flächenplan, eine Bedarfsermittlung und die Dokumentation des Ist-Bestandes erarbeitet habe, kann ich an die Analyse gehen. Dabei gehe ich vom groben zum feinen: Wie ist zum Beispiel mein Anteil bei Nachtwäsche, wie viele Schlafanzüge, Nachthemden, Bademäntel, Mix- Ober- und Unterteile habe ich eigentlich verkauft,<br />
regulär oder reduziert? Dann schaue ich, wie der Anteil bei den Lieferanten aussieht &#8211; und kann sofort Schlüsse ziehen und weiß genau, wo ich bei wem meine Schwerpunkte setzen kann, was ich weg lasse, was ich verstärke. Mit Größenstatistiken für jedem Bereich zu arbeiten ist meiner Meinung nach Pflicht. Ein Beispiel: Wenn ich Nachthemden immer von Größe 36 bis 48 einkaufe, meine Statistik mir aber zeigt, dass ich in Größe 36 nur zwei Nachthemden pro Saison verkaufe, brauche ich diese Größe nicht mehr zu berücksichtigen. Es nützt aber nichts, hier mit der Gießkanne drüberzugehen &#8211; man muss die Zahlen von Lieferant zu Lieferant auswerten.</p>
<p>DAS SIND ALLES ÜBERLEGUNGEN, DIE SO KLINGEN, ALS SOLLTEN SIE JEDEM SELBSTVERSTÄNDLICH SEIN.<br />
Sind sie aber leider nicht. Eigentlich sollte das klar sein, aber ich begegne immer wieder Einkaufsprofis mit langjähriger Erfahrung, für die eine solche Planung ein Mysterium ist. Leider sind<br />
dann die Flächen auch entsprechend voll, die LUG niedrig. Ich sollte schon wissen, wie viele Teile auf einen Pin passen, wie viele Teile ich auf einem Meter Rückwand unterbringe. Man wundert<br />
sich doch sehr, wie bauchgesteuert wir da sind. Ich muss meine Fläche kennen.</p>
<p>DIE VORBEREITUNG IST ALSO DAS A UND O. UND AUSSERDEM?<br />
Auch die Dokumentation und Nachbereitung meines Einkaufs ist wichtig. Zum einen kann ich mir die Unterlagen aus dem letzten Jahr noch einmal ansehen und habe direkt eine Vorstellung, was ich im letzten Jahr ausgegeben habe und worauf ich aufbauen kann. Was genau habe ich eingekauft und was habe ich dafür ausgegeben? Welche Modefarben waren damals Trend? Womit kann ich mich in diesem Jahr unterscheiden? Solche Entscheidungen fallen mir dann leicht und ich habe eine tolle Basis, um meine Mitarbeiter auf die neue Saison einzustimmen.<br />
Nicht jeder mag diese Form der Aufarbeitung, aber kurz vor dem Einkauf halte ich sie für absolut nötig. Die Leidenschaft in Form von reinen Bauchkäufen schafft auf Dauer vor allem Leiden &#8230; und dann macht das Verkaufen keinen Spaß mehr.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/aus-dem-bauch-heraus-geht-gar-nicht/">&#8222;Aus dem Bauch heraus geht gar nicht&#8220;</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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		<item>
		<title>NOS ist nicht flexibel genug</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/nos-ist-nicht-flexibel-genug/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Aug 2018 17:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.waescheberatung.de/?p=537</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Händler habe ich aber nur eine Fläche, die ich beispielsweise mit 70 Prozent NOS bespiele, denn die restlichen 30 Prozent müssen der Mode vorbehalten bleiben, damit die Fläche attraktiv bleibt. Wenn es eine NOS-Serie gibt, die eine zu schlechte LUG hat, nicht dem Modegrad des Sortiments entspricht oder aus irgendeinem anderen Grund fleine Berechtigung mehr hat, blockiert sie den Platz für Neues, bindet Lagerkapazitäten und Geld. Nur über eine Reduzierung fließt die Serie, die unter Umständen sogar noch als &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/nos-ist-nicht-flexibel-genug/">NOS ist nicht flexibel genug</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Händler habe ich aber nur eine Fläche, die ich beispielsweise mit 70 Prozent NOS bespiele, denn die restlichen 30 Prozent müssen der Mode vorbehalten bleiben, damit die Fläche attraktiv bleibt.</p>
<p>Wenn es eine NOS-Serie gibt, die eine zu schlechte LUG hat, nicht dem Modegrad des Sortiments entspricht oder aus irgendeinem anderen Grund fleine Berechtigung mehr hat, blockiert sie den Platz für Neues, bindet Lagerkapazitäten und Geld. Nur über eine Reduzierung fließt die Serie, die unter Umständen sogar noch als laufendes NOS bei dem Lieferanten gelistet ist und bei<br />
anderen Händlern gut funkioniert, ab, statt als Austausch retour zu gehen. Das Risiko laden die meisten Hersteller oftmals bei den Händlern ab. Sie sollen kaufen, dann aber mit den Restanten, der schlechten LUG, der vergleichsweise niedrigen Eingangsspanne und den letztlich hohen Abschriften klarkommen, Rücknahmen werden ausgeschlossen.</p>
<p>&#8222;NOS geht raus&#8220; bedeutet in der Wäsche etwas anderes als in der Oberbeldeidung, wo man unter &#8222;raus&#8220; &#8222;retour&#8220; versteht. Darüber stolpern mehr und mehr Einkaufsleiter, die für beide Bereiche zuständig sind. Das Unverständnis diesbezüglich wächst. Hier wünsche ich mir mehr Flexibilität und Risikoteilung auf Lieferantenseite.<br />
Flächen, die sich nicht schnell genug drehen, die übervoll und unattraktiv sind, verlieren. Wir haben es schwer genug, gegen Online, die vertikalen Anbieter oder auch die herstellergeführten Flächen zu bestehen.</p>
<p>Innovation, Inspiration und viele Dinge mehr lassen sich leichter umsetzten, wenn wir flexibel sind und gemeinsam mit den Lieferanten Ziele abstecken, verfolgen und erreichen.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/nos-ist-nicht-flexibel-genug/">NOS ist nicht flexibel genug</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Trendline im Stadtplatzcenter, Freyung</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/trendline-stadtplatzcenter-freyung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jul 2018 11:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.waescheberatung.de/?p=517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Gründe führten zur Eröffnung der neuen Abteilung? Außer Garhammer in Waldkirchen gibt es im kompletten Landkreis Freyung-Grafenau kein Textilgeschäft, das eine umfassende Wäscheabteilung bietet. Wir waren von unseren Kunden schon mehrfach auf das fehlende Sortiment angesprochen worden, bevor wir uns schließlich zu diesem Schritt entschlossen. Wie kam die Neueröffnung in Freyung an? Hervorragend! Es gab großes Lob, sowohl den Ladenbau als auch die Sortimentsauswahl und die Warenpräsentation betreffend. Dementsprechend hatten wir mit der Abteilung einen ausgezeichneten Start &#8211; mit &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/trendline-stadtplatzcenter-freyung/">Trendline im Stadtplatzcenter, Freyung</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Welche Gründe führten zur Eröffnung der neuen Abteilung?</em><br />
Außer Garhammer in Waldkirchen gibt es im kompletten Landkreis Freyung-Grafenau kein Textilgeschäft, das eine umfassende Wäscheabteilung bietet.<br />
Wir waren von unseren Kunden schon mehrfach auf das fehlende Sortiment angesprochen worden, bevor wir uns schließlich zu diesem Schritt entschlossen.</p>
<p><em>Wie kam die Neueröffnung in Freyung an?</em><br />
Hervorragend! Es gab großes Lob, sowohl den Ladenbau als auch die Sortimentsauswahl und die Warenpräsentation betreffend. Dementsprechend hatten wir mit der Abteilung einen ausgezeichneten Start &#8211; mit über Plan liegenden Umsätzen. Der zweite Monat lag im Rahmen der Planung. Für die Zukunft sind wir sehr optimistisch.</p>
<p><em>Was sind für Sie die Highlights der Fläche?</em><br />
Das tolle Store-Design, geplant von Focus Retail und umgesetzt von Holzakzente, begeistert durch eine helle, großzügige und dank des niedrigen Ladenbaus zugleich übersichtliche Raumaufteilung, eine klare Gliederung der Lieferanten-Shops sowie eine gelungene Warenpräsentation.<br />
Auch die schön ausgestalteten, modernen Kabinen mit Ruckenspiegeln sind für mich ein Highlight.<br />
Und nicht zuletzt punktet die Abteilung durch das sehr umfangreiche Sortiment, das mit Wäscheunternehmensberaterin Gabriele Hobmaier erarbeitet wurde. Da wir selbst keine Erfahrung im Segment Bodywear hatten, vertrauten wir in allen Bereichen auf die Kompetenz unserer Partnerfirmen &#8211; und wurden mehr als positiv überrascht.</p>
<p><em>Die Wäsche war ja ein ganz neues Thema für Sie &#8211; war es schwierig, gute neue Mitarbeiter zu finden?</em><br />
Wir hatten einen Glücksfall mit einer neuen Kollegin, die bei einem großen Modehaus in der Nähe mehrere Jahre lang in der Wäscheabteilung tätig war. Diese Erfahrung konnten wir gut für<br />
uns nutzen.<br />
Den Einkauf für die Abteilung wird in Zukunft die Abteilungsleitung in Zusammenarbeit mit Gabriele Hobmaier und dem Führungsteam Einkauf / Verkauf machen.</p>
<p><em>Was tun Sie zur Kundenbindung?</em><br />
Wi1r haben ein eigenes Kundenkartensystem mit Bonuspunkten, veranstalten regelmäßige Stammkunden-Events wie Modenschauen, Styling- oder Stammkundenabende und vieles mehr.</p>
<p><em>Sie sind online sehr aktiv &#8211; mit diversen Aktionen, Gewinnspielen und mehr. Wie viel Arbeit steckt dahinter? Und mit welchem Ergebnis?</em><br />
Hier liegt tatsächlich ein großer Schwerpunkt unserer Arbeit und nimmt mit Sicherheit fast einen Tag pro Woche ein. Die zahlreichen Aktivitäten haben dafür gesorgt, dass wir seit drei Jahren zweistellige Zuwächse auf bestehender Fläche haben.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/trendline-stadtplatzcenter-freyung/">Trendline im Stadtplatzcenter, Freyung</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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		<title>Reden wir über Digitale Regalverlängerung</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/interview-digitale-regalverlaengerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 15:25:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was verstehen Sie unter digitaler Regalverlängerung? Es ist der direkte Zugiff auf die Bestände des Lieferanten mit der Möglichkeit, den gewünschten Artikel sofort zu bestellen. So können wir dem Kunden noch im Verkaufsgespräch vor Ort mitteilen, wann er die Ware abholen kann. Das gäbe uns die Möglichkeit, ähnlich wie der Online-Handel, bei der Endverbraucherin mit Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, Service und Konkurrenzfähigkeit zu punkten. Und der Mehrumsatz wäre ebenfalls garantiert. Wäre das für den Dessous-Handel besonders wichtig? Ja, denn bei unserem Größen-Spektrum, &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/interview-digitale-regalverlaengerung/">Reden wir über Digitale Regalverlängerung</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was verstehen Sie unter digitaler Regalverlängerung?</em><br />
Es ist der direkte Zugiff auf die Bestände des Lieferanten mit der Möglichkeit, den gewünschten Artikel sofort zu bestellen. So können wir dem Kunden noch im Verkaufsgespräch vor Ort mitteilen, wann er die Ware abholen kann.<br />
Das gäbe uns die Möglichkeit, ähnlich wie der Online-Handel, bei der Endverbraucherin mit Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, Service und Konkurrenzfähigkeit zu punkten. Und der Mehrumsatz wäre ebenfalls garantiert.</p>
<p><em>Wäre das für den Dessous-Handel besonders wichtig?</em><br />
Ja, denn bei unserem Größen-Spektrum, in dem es von Cup A bis K, oder sogar höher und 65 bis 115 in der Unterbrust geht, spielt der Service eine besondere Rolle.<br />
Der stationäre Handel kann dem Kunden in den Randgrößen kaum ein ausgewogenes Sort1ment bieten &#8211; ähnlich ist es bei Bademoden.<br />
Auch das Thema Kapitalbindung bzw. LUG hat 1n diesem Zusammenhang eine Bedeutung. Möchte ein Kunde größere Mengen e1nes Artikels, sind diese meist nicht auf Lager. Hervorragend setzt dieses Thema Hunkemöller um. Ist die entsprechende Größe am Standort nicht verfügbar, wird sie bestellt und mit einer Auswahl von weiteren Artikeln zum Kunden nach Hause geliefert.</p>
<p><em>Wie sieht die Realität im stationären Handel aus?</em><br />
Der Mitarbeiter im Verkauf trägt die Kundenbestellung in ein Buch ein. Die Bestellungen gehen einmal pro Woche raus. Die Wartezeit für die Kundin liegt bei circa 14 Tagen Oder aber die Mitarbeiter bestellen die Ware über die B2B-Portale. Das geht zwar schneller, hat aber höhere Fehlerquoten Wird dies täglich gemacht ist die Ware schneller im Haus, sofern lieferbar. Das Problem ist aber: Nicht jeder Lieferant hat e1n B2B-Portal und jeder B2B-Shop ist unterschiedlich aufgebaut, hat logischerweise unterschiedliche Zugangsdaten &#8230; Ganz schön kompliziert.<br />
Dazu kommt noch, dass nicht jede Fläche e1nen Internetzugang hat.</p>
<p><em>Wie würde Ihre Idealvorstellung aussehen?<br />
</em>Was ich mir wünsche ist eine Plattform die &#8230;</p>
<ul>
<li>mir die Daten aller Lieferanten zur Verfügung stellt.</li>
<li>einfach zu handhaben ist.</li>
<li>mir unter dem Stnch jede Menge Ze1t spart.</li>
</ul>
<p>Diese Plattform gibt es mit Fashion Cloud und deren System Clara, das aber leider nicht alle Lieferanten nutzen.</p>
<p><em>Wie könnte die Zusammenarbeit mit den Lieferanten aussehen?</em></p>
<ul>
<li>Ich würde mir von den Lieferanten wünschen, dass sie sich dieser Plattform anschließen, um uns Händlern die Möglichkeit zu geben, so schnell zu sein wie das Internet, mit dem Plus an Service.</li>
<li>Die Vorteile wären Schnelligkeit, Zeitersparnis, Arbeitsvereinfachung.</li>
<li>Mehrumsatz für beide Seiten wäre garantiert, allerdings auch mehr Restanten auf den Flächen Für dieses Problem sollte es e1ne lockere Retouren-Regelung geben, ein Entgegenkommen aller Lieferanten. Beispielsweise die Möglichkeit. Kundenbestellungen binnen 14 Tagen ohne Abzug zu retournieren.</li>
<li>Naturlich gilt es, auch das Problem von Versandkosten und Bearbeitungsgebühren zu lösen.</li>
</ul>
<p>Insgesamt gibt es einige Felder, auf denen die Zusammenarbeit zwischen lndustrie und Handel intensiviert werden kann.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/interview-digitale-regalverlaengerung/">Reden wir über Digitale Regalverlängerung</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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		<title>Krauth Bodywear, Deggendorf</title>
		<link>https://www.waescheberatung.de/krauth-bodywear-deggendorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webtech]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 11:17:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Verlegung der Wäscheabteilung? Wir hatten in der B-Lage im ersten Stock einfach das Problem, dass uns viele Kunden nicht wahrgenommen haben. Der Umsatz war stark getrieben von Werbung. Neukunden waren nur schwer zu gewinnen. Was sind die größten Vorteile des neuen Standorts? Der neue Standort in der Fußgängerzone von Deggendorf hat eine Superfrequenz: Vor dem Haus befindet sich eine Bushaltestelle und die Sparkasse als größte Publikumsbank der Stadt ist unser Nachbar. Große Schaufenster geben &#8230;</p>
<p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/krauth-bodywear-deggendorf/">Krauth Bodywear, Deggendorf</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Welche Gründe waren ausschlaggebend für die Verlegung der Wäscheabteilung?</em><br />
Wir hatten in der B-Lage im ersten Stock einfach das Problem, dass uns viele Kunden nicht wahrgenommen haben. Der Umsatz war stark getrieben von Werbung. Neukunden waren nur schwer zu gewinnen.</p>
<p><em>Was sind die größten Vorteile des neuen Standorts?</em><br />
Der neue Standort in der Fußgängerzone von Deggendorf hat eine Superfrequenz: Vor dem Haus befindet sich eine Bushaltestelle und die Sparkasse als größte Publikumsbank der Stadt ist unser Nachbar. Große Schaufenster geben uns die Möglichkeit, unser Sortiment in Szene zu setzen. Die Kunden kommen nun gezielter und interessieren sich für Dessous und Wäsche.<br />
Im Kindergeschäft waren wir oft nur der Mitläufer. ln den Sommermonaten haben wir zudem von den Touristen aus dem Bayerischen Wald profitiert, die bei schlechtem Wetter gerne nach Deggendorf kommen. Am alten Standort hatten uns diese nur selten gefunden.<br />
M1t der neuen Fläche konnten wir ein rund 50-prozentiges Umsatzplus verzeichnen- und das bei fast unveränderter Quadratmeter- und gleicher Mitarbeiteranzahl.</p>
<p><em>Wie haben sich Ihre Marken- und die Kundenstruktur verändert?</em><br />
Chantelle und Mey haben die größten Zuwächse. Calvin Klein, der vorher unter den Top drei war, ist auf Position fünf gerutscht. Das ist darauf zurückzuführen, dass wir seit dem Umzug mehr ältere Kundinnen begrüßen können. Am ehemaligen, mit der Kidswear kombinierten Standort kamen hauptsächlich die jungen Mamis zu uns, jetzt verkaufen wir Bodywear an eine breit gefächerte Zielgruppe im Alter von 17 bis 70 Jahren.<br />
Da unsere Familie am Standort auch ein Modehaus betreibt, das von Young Fashion bis Premium die modische Kundin in Deggendorf anzieht, können wir diese mit Krauth Bodywear ebenso<br />
abholen. Wir haben keine Probleme mit einem BH in einer Preislage um die 100 Euro, ebenso kommt aber der Teenager, der seit Geburt bei uns eingekleidet wird.</p>
<p><em>Wie hat sich der Aufbau des Sortiments verändert?</em><br />
Wir haben den Tagwäsche-Bereich deutlich ausgebaut, vorher waren wir zu dessouslastig. Das führt nun dazu, dass sich die erzielte Umsatzspanne und die Lagerumsatzgeschwindtgkeit sehr positiv entwickeln. Die Abschiften sind deutlich gesunken.</p>
<p><em>Wie gestaltete sich bei der Neugestaltung die Zusammenarbeit mit Ihren Partnern?</em><br />
Insbesondere dankbar war ich für die kompetente Wäscheberatung von Gabriele Hobmaier. Ich bin seit 30 Jahren in der Textilbranche tätig und habe schon mit einigen Beratern zusammengearbeitet, aber so ein detailliertes Ergebnis und so eine intensive Betreuung über einen langen Zeitraum habe ich noch nie erlebt. Frau Hobmaier unterstützt mich bei den Kontakten<br />
zu den Firmen und der permanenten Sortimentsoptimierung. Da ich neben der Wäsche noch DOB, Schuhe und Kindermode einkaufe, ist mir das eine sehr große Hilfe.<br />
Der Ladenbau wurde von Bernd Schleehauf geplant und von Holzakzente perfekt, sauber und schnell umgesetzt.</p>
<p><em>ln welchen Bereichen sehen Sie noch Verbesserungspotenzial?</em><br />
An der Emotionalisierung der Fläche möchte ich noch etwas nacharbeiten, da bin ich noch nicht ganz zufrieden. Auch sind wir mit Herrenwäsche noch am Experimentieren beziehungsweise überlegen wir, ob wir diese insgesamt unbedingt brauchen. Eventuell könnten wir mit einer Big Cup-Wand deutlich mehr Umsatz erzielen.<br />
Ich finde es aber generell spannend, an einem Geschäft immer noch etwas zu verbessern &#8211; nicht nur am Angebot.</p><p>Der Artikel <a href="https://www.waescheberatung.de/krauth-bodywear-deggendorf/">Krauth Bodywear, Deggendorf</a> ist ein Beitrag auf <a href="https://www.waescheberatung.de">Wäscheberatung Hobmaier</a>.</p>
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